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Bilanzzahlen: Rückblick auf das Jahr 2021

Bilanzzahlen: Rückblick auf das Jahr 2021

 

Das Jahr 2021 war geprägt von Herausforderungen für alle Menschen und Unternehmen. Die Geschäfte der Sparkassen wurden neben der anhaltenden Corona-Pandemie von Niedrig- und Negativzinsen sowie ständig steigenden regulatorischen Anforderungen belastet. „Vor diesem Hintergrund sind wir mit unserem Ergebnis für das vergangene Jahr sehr zufrieden“, sagt Vorstandsvorsitzender Andreas Pöhlmann bei der Vorstellung der Geschäftszahlen der Sparkasse Hochfranken.

Die Bilanzsumme der Sparkasse Hochfranken wuchs im Berichtsjahr um 5,9 Prozent auf 4,180 Milliarden Euro an. Geschuldet ist das vor allem dem anhaltend hohen Einlagenwachstum: Die bilanzwirksamen Einlagen stiegen um 7 Prozent auf 3,297 Milliarden Euro; der Gesamtbestand der Ausleihungen um 2,6 Prozent auf 1,769 Milliarden Euro.

Der Zinsüberschuss stieg im vergangenen Jahr moderat um 1,7 Prozent auf 60,4 Millionen Euro an; der Provisionsüberschuss um 4,0 Prozent auf 26,2 Millionen Euro. Dem stehen ein Sachaufwand von 16 Millionen Euro (plus 1,9 Prozent) und ein Personalaufwand von 35,8 Millionen Euro (minus 4,0 Prozent) gegenüber.

Rundum-Service zur Erfüllung von (Wohn)Wünschen
Am Gesamtbestand der Ausleihungen ist der Anteil der Gewerbetreibenden geringfügig höher als der der Privatkunden. Insgesamt erhöhte sich der Kreditbestand um 44 Millionen Euro. Die Neubewilligungen reichten von gewerblichen Investitionsmaßnahmen über kleine und große Finanzierungswünsche des Alltags bis hin zu Immobilienfinanzierungen.

Die Nachfrage nach Wohnraum steigt auch in Hochfranken beständig. „Durch die Immobilienvermittlung und -finanzierung aus einer Hand bieten wir unseren Kunden einen Rundum-Service bei der Erfüllung ihrer Wohnwünsche“, berichtet stellvertretender Vorstandsvorsitzender Michael Maurer. Die Makler der Sparkasse Hochfranken vermittelten im vergangenen Jahr 281 Objekte mit einem Volumen von 33,5 Millionen Euro. Finanziert wurden 1188 Objekte mit einem Volumen von 173,2 Millionen Euro.

Der Realzinsfalle mit Wertpapier-Anlagen entkommen
Ein Umdenken der Bevölkerung in der Wahl der Geldanlagen zeigt sich nicht nur beim Thema Immobilien, sondern vor allem auch im Bereich des Wertpapiergeschäfts. Die Deutschen realisieren zunehmend, das mit klassischen Anlageformen aufgrund der aktuellen Zinssituation und der hohen Inflationsrate ein Vermögensaufbau kaum mehr möglich ist. Es besteht vielmehr die Gefahr realer Wertverluste.

Dass die Kunden deshalb immer mehr Gefallen am Wertpapiergeschäft finden, spiegelt sich auch in den Geschäftszahlen der Sparkasse Hochfranken wider: Zum 31.12.2021 betreute sie einen Wertpapierbestand von über einer Milliarde Euro – 183 Millionen Euro mehr als Ende 2020. Auch und gerade in Zeiten von Börsenschwankungen zeigen sich die Vorzüge des regelmäßigen Wertpapiersparens, weshalb die Anzahl der Fondssparpläne beständig steigt.
Aktuell zählt die Sparkasse Hochfranken 24486 Fondssparpläne, die mit über 31
Millionen Euro jährlich bespart werden.

Natürlich führt die aktuell sehr große Volatilität der Märkte bei vielen Anlegern zu Beunruhigung. Warum derlei Engagements jedoch immer langfristig gedacht werden müssen, und wie sie, der persönlichen Risikoneigung der Anleger angepasst, den individuellen Anlagemix sinnvoll ergänzen können, klären die Kundenberater im persönlichen Gespräch mit jedem Interessenten.

Ein weiteres Jahr im Zeichen der Corona-Pandemie
Das Geschäftsjahr 2021 stand einmal mehr im Zeichen der Corona-Pandemie. Insbesondere viele der Firmenkunden haben in den vergangenen zwei Jahren teils schwere Zeiten durchmachen müssen. Die Sparkasse Hochfranken konnte in vielen Einzelgesprächen helfen, indem sie Finanzierungen gestundet, Finanzhilfen des Bundes weitergereicht oder zusätzliche Kredite vergeben hat.

Bewährter Partner für den Mittelstand
Gerade die mittelständischen Unternehmen haben sich auch in dieser Krise widerstandsfähig gezeigt. Eine hohe Flexibilität des deutschen Mittelstands, gepaart mit einer starken finanziellen Robustheit, hat dafür gesorgt, dass Umsatz und Gewinn nicht so stark eingebrochen sind wie zunächst erwartet. Die nächste Herausforderung steht bereits an, und auch hier werden sich die Sparkassen, die zu drei Viertel aller Unternehmen im Land eine Geschäftsbeziehung haben, als verlässliche Begleiter erweisen: bei der ökologischen Transformation zur Erreichung der europäischen und globalen Klimaziele – dem wahrscheinlich größten Investitionsprogramm dieses Jahrzehnts.

Nachhaltigkeit im Fokus
Als Finanzierungspartner Nummer eins des Mittelstandes gehen die Sparkassen diesen Weg gemeinsam mit ihren Firmenkunden. Gemäß einer Umfrage unter den Mittelstandsexperten der deutschen Sparkassen betrachten viele Unternehmen die Transformation der deutschen Wirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit weniger als Belastung, sondern vielmehr als Chance. Die Sparkasse Hochfranken selbst beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Nachhaltigkeitsthemen und bringt in diesem Jahr intern ein Projekt auf den Weg, um noch strukturierter und fokussierter vorgehen zu können. Erkenntnisse aus diesem Projekt sollen systematisch ausgewertet und in Zukunft auch den Kunden zur Verfügung gestellt werden.

Testsieger-App erfreut sich großer Beliebtheit
„Es gehört sowohl zu unserem Service-Verständnis als auch zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz, dass unsere Kunden neben dem persönlichen Kontakt auf vielerlei Weise online und ohne unnötige Wege, Portokosten und Papierberge Kontakt mit ihrer Sparkasse halten können“, betont stellvertretender Vorstandsvorsitzender Michael Maurer. Die Banking-App der Sparkassen ist inzwischen vielfach ausgezeichnet. Bei der jüngsten Veröffentlichung der Stiftung Finanztest Anfang des Jahres schnitten nur zwei der insgesamt 14 getesteten Multibanking-Apps gut ab. Die Sparkassen-App punktete als Testsieger nicht nur in Funktionalität und Handhabung. Sie erhielt außerdem ein Lob für den besten Schutz der persönlichen Daten. Die Kunden der Sparkasse Hochfranken wissen das zu schätzen: Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der App-Nutzer um knapp 15 Prozent.

Elektronische Kommunikation schont Umwelt und Geldbeutel
„Immer wichtiger wird die Kommunikation über das sogenannte Elektronische Postfach (EPO), das neuerdings auch Kunden ohne Online-Banking-Zugang nutzen können“, erklärt Michael Maurer. Zudem befinde sich aktuell ein neues Firmenkundenportal in Pilotierung, mit dem sich für gewerbliche Kunden im Bereich des Online-Banking völlig neue Möglichkeiten eröffnen – unter anderem auch das elektronische Postfach für Firmenkunden. Das kostenfreie Postfach gewährt Privat- und Gewerbekunden nicht nur Online-Zugriff auf alle wichtigen Unterlagen und Kontoauszüge. Es hilft, Portokosten zu vermeiden, indem es direkten Kontakt zum persönlichen Berater sowie Online-Abschlüsse von Produkten ermöglicht. Und es spart – beispielsweise bei Änderungen von Geschäftsbedingungen, die in Zukunft durch ein entsprechendes BGH-Urteil sowohl für die Banken als auch für deren Kunden deutlich aufwändiger werden – Zeit, Papier und Nerven.

Soziales Engagement
Die Sparkasse Hochfranken ist mit 645 Mitarbeitern, davon 30 Auszubildenden (Stand 31.12.2021), nicht nur ein bedeutender Steuerzahler, Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in der Region Hochfranken. Getreu dem Sparkassen-Motto „Weil’s um mehr als Geld geht“ stehen das Wohlergehen jedes Einzelnen, aber auch die wirtschaftliche und nachhaltige Entwicklung der Region als Ganzes im Mittelpunkt ihres Engagements. Im vergangenen Jahr hat die Sparkasse Hochfranken durch Spenden, Sponsoring und Stiftungsmittel in Höhe von 1,4 Millionen Euro zahlreiche Vereine, Verbände und Schulen sowie Kunst- und Kulturschaffende aktiv unterstützt. „Wir übernehmen gerne Verantwortung für unsere Region und wollen dazu beitragen, Hochfranken noch lebens- und liebenswerter zu machen“, sagt Vorstandsvorsitzender Andreas Pöhlmann.

Großer Beliebtheit erfreut sich auch die Stiftergemeinschaft der Sparkasse Hochfranken, unter deren Dach nicht nur Spenden und Zustiftungen, sondern auch die Errichtung eigener Stiftungen unkompliziert möglich sind. Ein Weg, den neben etlichen Privatkunden, die mit ihrem Vermögen auch über ihr Ableben hinaus Gutes bewirken wollen, jüngst auch der BRK-Kreisverband Wunsiedel ging.

Eigenkapital für künftige Herausforderungen stärken
Dank des zufriedenstellenden Geschäftsjahres kann die Sparkasse Hochfranken ihr Eigenkapital stärken. „Die regulatorischen Anforderungen sind hoch und steigen beständig“, erklärt Vorstandsvorsitzender Andreas Pöhlmann. „Bei gleichbleibendem Geschäftsvolumen gilt es künftig noch mehr Eigenkapital vorzuhalten. Wir können auf diese Weise auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten weiterhin unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen und unseren Kunden ein verlässlicher und starker Ansprechpartner in allen Finanzfragen bleiben.“

Sandra Langer/Pressesprecherin der Sparkasse Hochfranken

Die Bilanzzahlen im Detail

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Kommentare


Gottschall konrad schreibt am 12.04.2022 um 06:54 Uhr:

Respekt und Anerkennung! Freue mich besonders, dass auch die in Bamberg von mir vor Jahren initiierte Stiftergemeinschaft so hohen Anklang findet; gerade in heutigen Zeiten das richtige Zeichen einer kundennahen und -freundlichen Sparkasse!